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Kendris

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Sparen lohnt sich nicht. Wirklich?


Was wird da allenthalben gejammert, sparen lohne sich nicht mehr bei diesen mickrigen Zinsen. Und wenn man besonders viel auf dem Konto habe, bezahle man sogar noch Strafzinsen. Deshalb sei es schlauer, alles auszugeben. Und überhaupt, ob man eines Tages noch AHV bekomme, stehe in den Sternen und mit der Pensionskasse «machen die sowieso, was sie wollen».


Mit Verlaub, das sind Argumente aus dem Ghetto. Wer bitte hat Ende Jahr mehr auf dem Konto, derjenige, der 10’000 Franken für den neusten Mode-Schrott verjubelt oder derjenige, der 10’000 Franken auf sein Sparkonto einbezahlt? Und wer hat im Alter wohl mehr «spending money», derjenige, der jedes Jahr 6’768 Franken in seine 3. Säule einbezahlt hat oder derjenige, der immer das neuste Handy und den grössten Led-Lcd-oder-was-auch-immer-TV haben musste?


Und übrigens gibt es auch Alternativen zum guten alten Sparbuch. Man kann sein Geld auch anlegen. In Aktien zum Beispiel. Oder Fonds und ETFs (gern auch mit kleineren Beträgen). Hauptsache, man informiert sich. Alles verjubeln ist jedenfalls keine Alternative.


Dr. Norbert Bernhard, Chefredaktor

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