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Prozessieren leicht gemacht


Wer geht schon gern als Kläger vor Gericht? Auch wenn man davon überzeugt ist, dass man Recht hat, heisst das ja noch lange nicht, dass man auch Recht bekommt. Das Bundesgericht lässt diesbezüglich immer wieder mit kuriosen Entscheiden aufhorchen. Aber auch die hohen Prozesskosten und das Prozessrisiko schrecken ab. Dazu kommt, dass die Prozessführung durch sämtliche Instanzen oft Jahre dauern kann. Manch ein Kläger gibt da  lieber vorzeitig auf, besonders wenn er es mit einem zahlungskräftigen Widersacher zu tun hat, der nicht mit seinem eigenen Vermögen engagiert ist, sondern das Geld von Aktionären oder Steuerzahlern einsetzt.


In diesem Umfeld setzt sich ein relativ junges, innovatives Instrument je länger je mehr durch: die Prozessfinanzierung. Ein Prozessfinanzierer unterstützt Privatpersonen und Unternehmen bei der gerichtlichen Durchsetzung ihrer berechtigten Ansprüche. Er übernimmt nach Prüfung der Streitsache die Kosten des Gerichtsverfahrens. Damit erlaubt er einem Kläger den Gang vor Gericht, ohne dass dieser Angst vor einem finanziellen Fiasko haben muss. Der Prozessfinanzierer selbst erhält nur dann eine Entschädigung, wenn das Verfahren erfolgreich ab geschlossen werden kann (s.S. 28 ff.).


Dr. N. Bernhard, Chefredaktor bernhard@private.ch

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